Urlaub mit Hund: Wie du deinen Hund optimal auf euren Urlaub vorbereitest
Urlaub mit Hund das klingt nach ausgiebigen Strandspaziergängen, Wanderungen und gemeinsamen Abenteuern. Und das soll es ja auch sein. Doch hast du schon mal darüber nachgedacht, was so ein Urlaub für deinen Hund bedeutet?
Für uns Menschen ist Urlaub Erholung. Doch für deinen Hund ist Urlaub in erster Linie: Stress, er muss sich für ihn unbekannten Herausforderungen stellen. Und diese beginnt schon lange bevor ihr überhaupt losfahrt.
Wenn die Koffer gepackt werden, beginnt der Urlaub für deinen Hund
Du holst die Koffer aus dem Keller und fängst an zu packen. Die gewohnten Abläufe für deinen Hund fangen an sich zu verschieben, deine Energie verändert sich, oft ist man vor dem Urlaub ein wenig gestresster und arbeitet noch gefühlt 1000 Termine ab – all das registriert dein Hund.
Hunde sind Meister der Beobachtung. Verändern sich Routinen, schwirrt das Haus vor Urlaubsvorfreude, Gerüche von Koffern und Reisetaschen, all das sendet Signale an deinen Hund.
Und dann kommt der Urlaubsstart selbst: lange Autofahrt, Zugfahrt oder vielleicht sogar ein Flug, eine fremde Unterkunft mit unbekannten Gerüchen, fremde Hunde in der Nachbarschaft, neue Geräusche und Eindrücke und das rund um die Uhr. Was für dich Erholung ist, kann für deinen Hund echten Stress bedeuten.
Ich möchte damit nicht sagen, dass du deinen Hund zu Hause lassen sollst. Sondern, dass du dir Gedanken machst, was es für deinen Hund bedeutet und dich entsprechend vorbereitest, um ihn bestmöglich zu unterstützen.
Die unsichtbaren Risiken: Was deinen Hund im Urlaub belasten kann
Neue Keime, neue Erreger:
Im Urlaub trifft dein Hund auf eine Vielzahl an Erregern, mit denen er zuhause gar keinen Kontakt hat. Das bedeutet, sein Immunsystem kennt sie schlicht nicht und muss nun Höchstleistungen erbringen.
In vielen Mittelmeerländern kommen zusätzliche Gefahren hinzu. Mücken oder Zecken können dort Krankheiten übertragen, die es in unseren Breiten (noch) nicht gibt. Wenn du deinen Hund in den Süden mitnimmst, solltest du diese Gefahr nicht unterschätzen und dich frühzeitig von deinem Tierarzt beraten lassen, welcher Schutz zu empfehlen ist.
Die Hundepension ist auch kein Urlaub für deinen Hund.
Vielleicht nimmst du deinen Hund gar nicht mit in den Urlaub, sondern er geht für deine Urlaubszeit in eine Hundepension oder zu Bekannten und wird dort betreut. Auch das ist für viele Hunde zunächst Stress, wenn sie es aus ihrem Alltag nicht gewohnt sind. Neue Umgebung, neue Gerüche, neue Bezugspersonen, unbekannte Abläufe und evtl. auch neue Hunde. Auch hier muss sich dein Hund erstmal orientieren und anapassen und auch das kostet Kraft.
Hitze, Erschöpfung, Überreizung
Viel Bewegung, viele neue Eindrücke, unbekannte Temperaturen, viel an der frischen Luft, evtl. lange Autofahrten. Urlaub kann für deinen Hund schnell sehr anstrengend werden, besonders empfindlich reagieren viele Hunde auf anhaltende Hitze. Was für uns ein schöner Sommertag ist, kann für einen Hund schnell zur Belastung werden.
3 häufige Fehler bei der Urlaubsvorbereitung mit Hund
Fehler 1: Erst reagieren, wenn der Durchfall kommt
Viele Hundehalter*innen denken erst über eine Unterstützung ihres Hundes nach, wenn ihr Hund im Urlaub bereits Durchfall hat. Doch dann wird es oft schwer, den Körper wieder zu stabilisieren, denn der Urlaub mit all seinen Einflüssen auf den Hund hat bereits begonnen.
Viel sinnvoller ist es, bereits vor der Abreise mit der Unterstützung zu beginnen. Denn ein stabiles Immunsystem und ein gut arbeitender Verdauungstrakt entsteht nicht über Nacht.
Fehler 2: Das Futter kurzfristig umstellen
Eine plötzliche Futterumstellung, z.B. von BARF auf Trockenfutter, ist für den Verdauungstrakt Schwerstarbeit. Die Folge davon ist schnell Durchfall, geschwächte Abwehrkräfte, Unruhe im Darm und damit auch beim Hund und das alles genau in dem Moment, wo dein Hund eigentlich eine stabile, belastbare Konstitution benötigt. Also, keine Futterexperimente kurz vor dem Urlaub.
Wenn du das Futter für den Urlaub anpassen musst, dann fang damit bitte frühzeitig und in kleinen Schritten an. Der Körper benötigt Zeit, um sich anzupassen
Fehler 3: Impfungen und Parasitenschutz auf den letzten Drücker
Das passiert leider häufiger als man denkt: Die Auffrischung der Tollwutimpfung wird erst kurz vor der Abreise erledigt. Oder der Parasitenschutz am Tag vor der Abfahrt aufgetragen.
Impfungen belasten das Immunsystem kurzzeitig, das ist normal und auch so gewollt. Aber so kurz vor dem Urlaub auch einfach der falsche Zeitpunkt, denn dein Hund wird dadurch geschwächt, genau dann, wenn sein Immunsystem Höchstleistung bringen muss.
Daher plane Impfungen und auch den Parasitenschutz frühzeitig ein.
Was du konkret tun kannst: Die Urlaubsvorbereitung für deinen Hund
Bleib verlässlich
Hunde lieben Verlässlichkeit. Nichts gibt deinem Hund mehr Sicherheit als das Gefühl: Mein Mensch ist noch derselbe. Versuche, gewohnte Abläufe soweit das möglich ist beizubehalten.
Mach auch keinen “Urlaub” von deiner Hundeerziehung. Was zuhause gilt, gilt auch überall anders. Bleib in deiner Kommunikation mit deinem Hund so klar, wie du es auch zuhause bist, denn deine Verlässlichkeit gibt deinem Hund Halt und Orientierung.
Zuhause mit im Reisegepäck
Die Lieblingsdecke deines Hundes oder sein gewohnte Schlafbox können ein kleiner, sicherer Hafen für deinen Hund an fremden Orten sein. Unterschätze das nicht. Der Geruch des Vertrauten kann mehr beruhigen, als jedes Beruhigungsmittel.
Ausreichend vertrautes Futter mitnehmen
Nimm das gewohnte Futter in ausreichender Menge mit. Plane dabei auch unerwartete Verzögerungen der Rückreise mit ein. Denn es ist ein gutes Gefühl, auch bei einer kleinen, unerwarteten „Urlaubsverlängerung“ noch entspannt genug Futter dabei zu haben.
Wasserqualität im Blick behalten
Leitungswasser ist nicht immer für Hunde geeignet. Besonders in südlichen Ländern sollte man da ein Auge draufhaben. Im Zweifel kaufst du am besten stilles Wasser. Am Strand unbedingt darauf achten, dass dein Hund kein Salzwasser trinkt, das kann schnell zu Erbrechen und Durchfall führen.
Ruhezeiten einplanen
Urlaub ist aufregend und für deinen Hund sehr schnell zu aufregend. Daher plane bewusst Zeiten ein, in denen dein Hund einfach nur liegen, dösen und verarbeiten kann.
Tierarzt vor Ort
Informiere dich im besten Fall schon vor deiner Anreise, wo die nächste Tierarztpraxis oder Tierklinik am Urlaubsort ist. Denn im Notfall kann jede Minute zählen. Eventuell bietet deine Tierkrankenversicherung auch einen 24/7 Online Tierarzt an. Prüfe das vorab.
Der Körper deines Hundes leistet täglich Erstaunliches
Auch wenn alles richtig gut läuft, ist der Körper deines Hundes permanent im Einsatz. Er reguliert Temperatur, bekämpft Keime, verarbeitet Nährstoffe, baut Muskeln auf, erholt sich von Anstrengungen. All das kostet Energie und benötigt die richtigen Bausteine.
Damit all diese Prozesse reibungslos ablaufen können, braucht dein Hund ein Umfeld, das ihn nicht zusätzlich belastet, sondern optimal versorgt. Neben artgerechter Haltung, ausreichend Bewegung und einer verlässlichen Beziehung zu seinem Menschen spielt dabei vor allem die Ernährung eine zentrale Rolle.
Über das tägliche Futter hinaus kann es zusätzlich in bestimmten Lebensphasen oder bei besonderer Belastung, wie dem Urlaub, sinnvoll sein, den Körper deines Hundes gezielt mit ausgewählten Vitalstoffen zu unterstützen
Genau für solche Phasen empfehle ich die Milieufütterung Gladiator Plus.
Sie dient der ernährungsphysiologischen Unterstützung normaler Körperfunktionen und das besonders dann, wenn mal wieder eine aufregende oder anstrengende Zeit für deinen Hund ansteht.
Urlaub ist genau solch eine Zeit.
Die Milieufütterung Gladiator Plus ist so konzipiert, dass sie den Körper von innen heraus unterstützt: das Verdauungssystem, das Immunsystem, den allgemeinen Stoffwechsel. Eine gezielte ernährungsphysiologische Unterstützung auf natürlicher Basis.
Mein Tipp: Starte mit Gladiator Plus nicht erst dann, wenn dein Hund schon Beschwerden zeigt. Beginne bereits vor dem Urlaub damit, deinen Hund gezielt zu unterstützen. So gibst du seinem Körper die Chance, sich bestmöglich auf die bevorstehenden Anforderungen einzustellen.

Comments are closed